Im Fokus des Vorhabens steht die Stärkung der psychosozialen Gesundheit von Bewohnenden in Pflegeeinrichtungen, insbesondere bei Menschen mit Demenz. Projektziel ist die Entwicklung und Erprobung einer Handlungs- bzw. Umsetzungshilfe zur nachhaltigen Implementierung theaterpädagogischer Elemente in den Alltag von Pflegeeinrichtungen.

Stärkung der psychosozialen Gesundheit – wie kann das gelingen?
Der Fachbereich Senioren der Stadt Hannover konnte im Rahmen eines Projekts mit einem freien Theater bereits positive Wirkungen des Theaterspielens auf die Teilnehmenden herausstellen. Bewohnende mit Demenz zeigten Freude, wurden als sehr wach/aufmerksam wahrgenommen und wirkten teilweise selbstbewusster sowie kontaktfreudiger.

Pflege und Theater – was fehlt bisher?
Doch wie können Pflegefachkräfte, Angehörige und das Umfeld sensibilisiert und befähigt werden, Aktivität und Lebensfreude vor allem von Demenzerkrankten spielerisch zu fördern? Für eine langfristige Umsetzung in Pflegeeinrichtungen mangelt es bislang an konkreten Konzepten für die Praxis.

Vorgehen im Projekt – wie sieht die Umsetzung aus?
Vier stationäre Altenpflegeeinrichtungen in verschiedener Trägerschaft (Stadt Hannover, Bethel im Norden, DIAKOVERE) sowie eine Berufsfachschule für Pflege wirken gemeinsam am Umsetzungsprozess mit. Dabei werden sie von einer Theaterpädagogin unterstützt. Die Evaluation hinsichtlich des Indikators „gesundheitsbezogene Lebensqualität“ wird von einem externen Partner durchgeführt und fließt in den abschließenden Handlungsleitfaden ein.