
Ausgewogene Ernährung in der vollstationären Pflege
Ein zentraler Aspekt in der stationären Versorgung und Betreuung ist eine ausgewogene Ernährung. Diese trägt auch und gerade im Pflegefall zu Gesundheit und Wohlbefinden und somit der Lebensqualität bei. Ziel dieses Projektes ist es, dass Bewusstsein für ein gesundes und vielfältiges Speiseangebot, welches an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Pflegebedürftigen ausgerichtet ist, in den Einrichtungen zu verankern.
Viele Bewohnerinnen und Bewohner in der stationären Langzeitpflege können nur noch eingeschränkt eine genussvolle und gesunde Ernährung wahrnehmen. Kau- und Schluckbeschwerden sind häufig die Gründe dafür. Die Gefahr der Mangelernährung und die daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken verschärfen die Problematik. Um dies zu verhindern und gesundheitsfördernde Ernährung anzubieten, ist ein bedarfs- und bedürfnisgerechter Speiseplan grundlegend.
Gemeinsam mit der parikom – Paritätisches Kompetenzzentrum für soziale Innovation GmbH und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen wurden landesweit in stationären Pflegeeinrichtungen die Umsetzung von Qualitätsstandards bzw. Leitlinien zur ausgewogenen Ernährung sowie die Vielfältigkeit der Speisen evaluiert. Auf diesen Erkenntnissen hin wurden Empfehlungen für eine ausgewogene und dem Alter entsprechende Ernährungsempfehlung für stationäre Pflegeeinrichtungen ausgesprochen und das Folgeprojekt „Ernährung in Pflegeeinrichtungen – Beratung und Begleitung von vollstationären Pflegeeinrichtungen zur ausgewogenen Ernährung der Bewohner:innen“ initiiert.
Projektinfo
Bundesland:
Sachsen
Laufzeit:
März 2020 bis Februar 2022
Projektpartner:innen:
Paritätisches Kompetenzzentrum für soziale Innovation gGmbH (parikom gGmbH)
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Abschlussbericht (PDF, 829,81 KB)Diese Seite
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