Das Projekt verfolgt das Ziel, in stationären Pflegeeinrichtungen in Berlin und Brandenburg die körperliche Aktivität der Bewohnenden zu verbessern.

Die Pflegebedürftigen sollen motiviert werden, regelmäßig an Angeboten zur Bewegungsförderung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Pflegeheims teilzunehmen, die ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und ihrem Bedarf entsprechen. 
Dazu wird das bisherige im Pflegeheim angebotene Bewegungsprogramm in Zusammenarbeit mit Bewegungsfachkräften analysiert und nach den Fähigkeiten der Bewohnenden bedarfsgerecht angepasst und erweitert. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Schulung an die Mitarbeitenden vermittelt. Das angepasste Bewegungsprogramm findet alsdann regelmäßig in den Pflegeheimen statt. Im Rahmen des Programms werden den Bewohnenden auch solche Bewegungsübungen gezeigt, die sie selbstständig durchführen und in ihren Alltag integrieren können. Ergänzend wird ein Tanzangebot in den Pflegeheimen etabliert, dass die Teilnahme möglichst vieler Bewohnender ermöglicht und auch die Verwendung von Rollatoren und Rollstühlen integriert. 

Um zusätzlich die psychosoziale Gesundheit zu fördern, werden Kooperationen mit umliegenden Partnern der Kommune, wie z. B. Seniorengruppen, Kitas und Schulen, ausgebaut. Die Kooperationspartner werden in das Bewegungs- und Tanzangebot einbezogen. Das bedeutet, dass die Bewohnenden gemeinsam mit den Kindern und Senioren tanzen und sich bewegen. Dies hat im Projektverlauf bereits dazu geführt, dass die Bewohnenden auch vermehrt Angebote in der Kommune außerhalb der Pflegeeinrichtung wahrnehmen. Hierzu zählen beispielsweise bestehende Bewegungsangebote in der Nachbarschaft. Die Öffnung der Pflegeheime hat somit eine ganzheitliche Aktivierung der Bewohnenden unterstützt.