VAHRSchule des Lebens

VAHRSchule des Lebens

Wer im Bremer Stadtteil Vahr aufwächst, ist oft von Anfang an mit vielen Herausforderungen konfrontiert: Arbeitslosigkeit der Eltern, Alkoholprobleme im Umfeld, ein hoher Migrationsanteil und weitere Hürden, wie sie in sozial benachteiligten Vierteln durchschnittlich häufiger auftreten.

Im Projekt wurden zwei sechste Klassen sowie eine siebte Klasse einer Oberschule drei Jahre lang in ihrem regulären schulischen Umfeld begleitet. Die Schule stellte dafür zwei Stunden pro Woche zur Verfügung. Das langfristig angelegte Projekt zielte darauf ab, die Kinder frühestmöglich in ihrer Persönlichkeits- und Ich-Bildung zu stärken und damit ihre Resilienz gegenüber gesundheitsschädlichen Stoffen und Verhaltensweisen zu fördern. Die Angebote umfassten Berufsorientierung, Theater-, Tanz- und Musikprojekte sowie Freizeit- und Ferienaktivitäten. Dabei ging es um den bewussten Umgang mit Essen, dem eigenen Körper und Drogen sowie darum, gemeinsam herauszufinden, wie die eigene Resilienz gestärkt werden kann.

Nicht nur die Kinder selbst standen im Mittelpunkt des Projektes. Durch spezielle Module für die Eltern sowie gemeinsame Angebote für Eltern und Kinder wurde auch das familiäre Umfeld aktiv einbezogen. Mehrsprachige Formate ermöglichten es, viele Eltern für die Teilnahme zu gewinnen.

Abschließend zeigt sich: Die langfristige, ganzheitliche Ausrichtung des Projekts erwies sich als besonders wirksam. Kreative und partizipative Methoden förderten die Motivation der Jugendlichen und stärkten ihre Handlungskompetenzen. Zudem wurde deutlich, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Fachkräften ein zentraler Erfolgsfaktor für nachhaltige Präventionsarbeit ist.

Projektinfo

Bundesland:

Bremen

Laufzeit:

Dezember 2021 bis November 2023

Projektpartner:innen:

Bürgerzentrum Neue Vahr e.V.

Kontakt*

Lisa Punke

vdek-Landesvertretung Bremen

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