
Gesund gegen Einsamkeit – bei pflegenden An- und Zugehörigen im Quartier
Pflegende An- und Zugehörige leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für ihre Familien und ihr Umfeld. Gesundheitsfördernde Angebote und starke Netzwerke im Quartier können dazu beitragen, ihre Gesundheit und soziale Teilhabe zu fördern.
Wie gesundheitsfördernde Angebote gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt und nachhaltig verankert werden können, untersucht das Tandemprojekt, welches gemeinsam mit dem AWO Bundesverband und der Technischen Universität München (TU München) umsetzt wird. Das Vorhaben knüpft an die Erkenntnisse des Vorgängerprojekts PflAQ an und entwickelt erfolgreiche Ansätze zur Gesundheitsförderung von pflegenden An- und Zugehörigen weiter.
Gesundheitsförderung im Quartier
Mit dem Praxisprojekt „GEPAQ – Gesund gegen Einsamkeit – Gesundheitsförderung und Prävention mit pflegenden An- und Zugehörigen im Quartier“ rücken die Gesundheit und soziale Teilhabe von pflegenden An- und Zugehörigen in den Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus liegt auf An- und Zugehörigen von Menschen mit Demenz. Gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort werden Bedarfe identifiziert sowie Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur Prävention von Einsamkeit entwickelt und umgesetzt. Darüber hinaus werden bestehende Strukturen gestärkt und neue gesundheitsfördernde Angebote im Quartier entwickelt und etabliert.
Regionale Netzwerke im Forschungsfokus
Bereits im Vorgängerprojekt hat sich gezeigt, dass tragfähige regionale Netzwerke ein wichtiger Erfolgsfaktor für die nachhaltige Verankerung von Gesundheitsförderung und Prävention sind. Genau hier setzt das Forschungsprojekt „Caring for the Caregiver Network“ (CCN) an. Die TU München untersucht, wie regionale Netzwerke entstehen, weiterentwickelt und langfristig gestärkt werden können, damit Gesundheitsförderung und Prävention vor Ort nachhaltig verankert werden. Dabei analysiert sie die Entwicklung von Netzwerkstrukturen, die Zusammenarbeit relevanter Akteur:innen sowie Faktoren, die eine erfolgreiche Vernetzung fördern.
Praxis und Forschung gemeinsam denken
Die enge Verzahnung von Praxis und Forschung schafft wertvolle Erkenntnisse für die Gesundheitsförderung von pflegenden An- und Zugehörigen. So entstehen wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Handlungsempfehlungen für Kommunen, Netzwerke und weitere Akteur:innen vor Ort.
Projektinfo
Bundesland:
Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Sachsen Anhalt, Brandenburg, Hessen, Bayern
Laufzeit:
Juni 2026 bis Januar 2029
Projektpartner:innen:
Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) e. V. sowie AWO-Gliederungen und deren Einrichtungen und Dienste
Technische Universität München
Kontakt*
Ella Hannemann
vdek-Verbandszentrale Berlin
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