Das Projekt unterstützt vier offene Kinder- und Jugendtreffs des Kreisjugendwerks der AWO Region Hannover auf ihrem Weg zu „Gesunden Kinder- und Jugendeinrichtungen“.

Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen – was interessiert sie?
Kann fast food gesund sein? Wie bereite ich Speisen zu? Gibt es gute 10-Minuten-Workouts? Wie kann ich Kraft aufbauen? Wie kann ich mit Stress umgehen? Die Bedarfs­abfragen haben schon zu Beginn des Projekts verdeutlicht: Die Fragen der Kinder und Jugendlichen sind vielfältig.

Bedürfnisse von Fachkräften des Kreisjugendwerks- was brauchen sie?
Gibt es kostengünstige und einfache Rezepte für gesundes Essen? Wie gelingt der Theorie-Praxis-Transfer? Was sind Fette? Wie kann ich für Bewegung motivieren? Wie binden wir den Sozialraum der Kinder und Jugendlichen ein? Wie können wir uns im Team gut abstimmen? Auch die Erwartungen von Fachkräften geben wichtige Impulse für die Projektarbeit.

Fit fürs Leben – unser activity hotspot – was bietet es?
In Tandems erarbeiten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter Ernährungs- bzw. Bewegungsfachkräfte zusammen mit Kindern und Jugendlichen Inhalte, die sich gut in den Alltag der unterschiedlichen Einrichtungen integrieren lassen. Die Gesundheits­fachkräfte sind wöchentlich in den Treffs unterwegs, leiten an, geben Tipps und unterstützen die Umsetzung. Ziel ist, die Fachkräfte der Kinder- und Jugendtreffs für gesundheitsförderliche Maßnahmen und Strukturen zu sensibilisieren und sie in einem interaktiven Prozess dazu zu befähigen, diese selbstständig im Alltag umzusetzen. Dazu gehört es zum Beispiel, das Verpflegungs- und Snackangebot zu reflektieren, gemeinsam gesunde Gerichte zu kochen und Sportstätten sowie Treffpunkte von Kindern und Jugendlichen im Umfeld der Einrichtungen stärker in Aktivitäten einzubinden. Auch der regelmäßige Austausch unter den Fachkräften zum Thema Gesundheit, zum Beispiel in Workshops, ist Bestandteil der gemeinsamen Projektarbeit.

Die Projektinhalte werden im „laufenden Geschäft“ entwickelt. So können Alltags­bedingungen der Einrichtungen berücksichtigt und vor allem die Kinder und Jugendlichen aktiv in den Gestaltungsprozess einbezogen werden.