Das Projekt gliederte sich in drei Teilprojekte:

Netzwerk wirksamer Hilfen für Alleinerziehende
Im Netzwerk kommen Akteurinnen und Akteure zusammen, die in verschiedenen Kontexten mit Alleinerziehenden arbeiten. Vertreten sind hier beispielsweise das Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, das Bündnis für Familien und der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e. V. sowie Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA). In den Sitzungen sowie durch ergänzende Abfragen u. a. bei Familienzentren wurde ermittelt, welche Hilfen es für Alleinerziehende bereits gibt bzw. durch welche gesundheitsfördernden Angebote diese gegebenenfalls noch ergänzt werden sollten. Die Informationen wurden anschließend zusammengestellt und den Zielgruppen zugeleitet. In diesem Zusammenhang ist der „Kompass für Alleinerziehende“ entstanden (kompakter Taschenführer mit den wichtigsten Adressen und Kontaktpersonen).

Umsetzung gesundheitsförderlicher Maßnahmen
In zwei Kasseler Familienzentren wurde das Programm „wir2“ der Walter Blüchert Stiftung angeboten. Im Rahmen des Programms werden Probleme reflektiert sowie Strategien und Techniken erlernt, um belastende Lebens- und Alltagssituationen besser bewältigen zu können. Zur Durchführung des Programms wurden zwei Teams, jeweils bestehend aus zwei Sozialpädagogen, zu „wir2“-Programmleitungen fortgebildet. Auf Basis einer partizipativen Bedarfserhebung in beiden Familienzentren konnten im Nachgang des Projektes weitere Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.

Unterstützung Alleinerziehender bei der (Wieder-) Eingliederung
Das Jobcenter der Stadt Kassel ist in das Projekt einbezogen. Den Alleinerziehenden können dadurch konkrete Maßnahmen zur (Wieder-) Eingliederung in die Arbeitswelt oder Ausbildung sowie bedarfsorientierte Unterstützungsangebote für die Kinderbetreuung in Randzeiten angeboten werden.